Frage von Carmen am 31.08.2020 um 09:09 Uhr
Soll ich mich auspeitschen lassen?
Seit 13 Monaten kenne ich meinen Mann und wir haben vor 3 Monaten geheiratet. Er ist meine große Liebe und erfüllt alle meine Wünsche. In jeder Hinsicht. Jetzt äußerte er eine Wunsch, der mich zwar erotisiert aber auch erschrocken stimmt. Er möchte mich einmal im Monat auspeitschen. Ich möchte ihm schon diesen Wunsch erfüllen, da er sonst sehr zärtlich und ich eine devote Neigung habe. Soll ich ihm seinen Wunsch erfüllen? Hat jemand Erfahrung in diesem Bereich?
am 25.10.2020 um 16:11 Uhr
seit unendlichen zeiten gehören lust und schmerz zusammen. viele frauen genießen es, vom mann auf vielfältige art und weise gequält und gefoltert zu werden. ich selbst lebe das nunmehr seit 22 jahren aus.
nein, ich habe keinen "herrn" oder "meister". ich würde es auch nicht aushalten wollen, in einer beziehung zu leben, in der mich mein gleichberechtigter partner von zeit zu zeit prügelt. es ist unglaublich kompliziert, hier die balance zwischen alltagsleben und dieser besonderen spielart der sexualität zu finden.
angefangen hat es bei mit relativ schnell nach aufnahme des studiums. endlich frei von den zwängen des elternhauses. ich habe damals relativ wahllos sexuelle beziehungen gepflegt. bis hartmut kam. ein bild von einem mann. markante ausstrahlung, fantastische figur, brillanter intellekt. ich war verrückt nach ihm. doch er blieb freudlich, charmant, eloquent, ganz gentleman, nur eben - kein lover.
er outete sich nach 2 wochen. eine frau, mit der er sex haben möchte, müsse sich ihm ganz hingeben. und dazu gehöre nun einmal, dass er sie auspeitschen würde. ich hielt das für absolut verrückt, gleichzeitig musste ich aber immer wieder daran denken, wie es wäre, gepeitscht zu werden. und diese gedanken erschreckten mich nicht nur, sondern ich merkte, dass mich der gedanke daran erregte. sehr erregte.
an einem freitag fuhr hartmut dann mit mir hinaus aufs land zu dem wochenendhaus seiner familie. der ausgebaute keller war perfekt eingerichtet. ales ging relativ sachlich vor sich. ich zog mich selber aus. hartmut legte mir bandagen an die gelenke und fixierte mich dann mitten im raum mit gespreizten beinen und armen. er zeigte mir die peitsche, eine so genannte hundepeitsche, einsträngig und etwa 120 cm lang. dann ging es los.
jeder, der schon einmal hart gepeitscht worden ist, weiß, dass es unmöglich ist, die art des schmerzes beim auspeitschen präzise zu beschreiben. es ist überall schmerz und dieser schmerz ist umfassend. hartmut peitschte systematisch. kein planloses draufhauen, sondern eine planvolle abfolge von hieben und pausen. ja, er peitschte mich aus. so wie angekündigt striemte er mich von den kniekehlen bis zu den schulterblättern.
dann stille. dann eine milde creme auf meiner haut. ganz sanftes einmassieren. ruhe. aber immer noch hing ich in den fesseln. "deine haut würde es noch nicht aushalten, wenn ich dich jetzt irgendwo hinlege". dann wieder creme und endlich die befreiung von den fesseln.
jede frau kennt diesen prozess, wenn der schmerz der auspeitschung langsam nachlässt und übergeht in eine form von lust, die nur diejenigen kennen, die die peitsche schon mal genossen haben.
die liege war extrem gut gepolstert und hartmut bettete mich so, dass er mit mir verkehren konnte, ohne mich durch sein gewicht zusätzlich zu belasten. er drang jetzt zum ersten male in mich ein. und schon während des eindringens war der schmerz nur noch ein dumpfes gefühl im hintergrund. seine ersten stöße ließen mich lust erleben, die ich zuvor nicht gekannt hatte .....
nein, mein sexualleben mit hartmut verlief von nun an erlebnisreich. nicht immer bekam ich die peitsche. aber von zeit zu zeit machten wir unsere ausflüge zu dem wochenendhaus und ich durfte eine umfassende, extreme auspeitschung genießen.
hartmut verunglückte zwei jahre später mit dem motorrad. geblieben ist die sehnsucht nach der peitsche. nach auspeitschungen ohne abhängigkeit vom sexualpartner. ich bin single geblieben. habe wechselnde affairen. und ich habe die freiheit, mich von zeit zu zeit einem dominanten manne hinzugeben. für eine nacht, für ein wochenende. für die peitsche und für diesen ganz besonderen sex.
2 Kommentare zur Antwort
am 19.02.2022 um 00:50 Uhr
Hi Sonjaherb,
Danke für diese ausführliche und gefühlvolle Schilderung.
selbst hatte auch ich einen schlimmen Motorradunfall. Eine Medizinstudentin in einem alten weißen Käfer sei meine Helferin gewesen. Erstversorgung, Helm ab, Wiederbelebung, Anfrage Hubschrauber. Als der da war, sei sie weitergefahren. Konnte mich leider nicht bedanken. Ist lange her, fast 25 Jahre.
Bin längst wieder genesen. Naja, zu etwa 90 bis 95 . Kann also wieder meinen erotischen Freuden folgen
Bin meist dominant , habe selten den Mut mich hinzugeben. Aber die Lust hierzu ist genauso da.
Es ist schön, daß es Dich gibt. Eine solitär lebende, devote Masochistin. Du hast meinen Respekt.
Vielleicht magst Du mal etwas mit mir machen?
LG Flash
am 17.04.2024 um 15:20 Uhr
Wunderbare Beschreibung. Erregt mich irgendwie. Ob ich mich auch einmal so hingeben sollte?